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Expedition Zukunft

Wie nimmt man eine Organisation mit auf die Reise? Auf eine Reise in Richtung Zukunftsfähigkeit? Auf eine Reise in Richtung Kundenorientierung? Die Mitarbeiter der meisten Unternehmen haben schon entsprechende Kundenoffensiven und andere Massnahmen über sich ergehen lassen. Meist ohne nennenswerten Effekt. Ein "Mehr desselben", also eine weitere Massnahme dieser Art hat wenig Aussicht auf Erfolg.


Die Alternative: Man startet eine Expedition. Auf Expedition gehen, das heißt: Sich auf Unbekanntes einzulassen. Sich auf Neuland zu begeben. Neue Wege zu gehen. Bereit sein zu lernen. Auf einer Expedition sind alle Sinne geschärft. Alle Poren weit offen. Die genaue Wahrnehmung und die richtige Interpretation des Wahrgenommenen ist lebenswichtig.

Auf einer Expedition ist all das positiv besetzt, was man im Alltag normalerweise nicht besonders schätzt. Das Unbekannte. Die Anstrengung. Die Überwindung von Schwierigkeiten. Herausforderungen. Gefährliche Situationen. Das an die eigenen Grenzen gehen. Die Reduktion auf das absolut Notwendige.

Deshalb ist eine Expedition so wertvoll: Man kommt in Bewegung. Man bewegt sich auf ein attraktives Ziel zu. Man überwindet die Trägheit. Man überwindet die Angst. Man lernt mit der Angst umzugehen. Man entwickelt sich weiter.


Das Arbeitsmodell der Expedition:

Das Expeditions- Ziel wird definiert: "Entdeckt die tatsächlichen Schwächen, die wir bei unseren Kunden haben. Und entdeckt ein neues Leistungsfeld bei unseren Kunden, mit dem wir unseren Umsatz in den nächsten 5 Jahren um 30% steigern können!"

Innerhalb der Organisation wird jetzt Bekanntheit für die Mission aufgebaut. Motivation zur Teilnahme geschaffen. Es folgt ein Bewerbungs-Aufruf für die Expedition.

Die Expedition startet. Die Teilnehmer reisen in die Zielgebiete. Die Expeditionsaufgaben werden bearbeitet. Die Erfahrungen und Erkenntnisse werden dokumentiert.

Die Expeditionserfahrungen und -gewinne werden der Organisation zugänglich gemacht. In Zeitschriften, Roadshows, Ausstellungen, Vorträgen und Videos.

Die Erkenntnisse der Expedition werden in Konsequenzen, Ideen und Innovationen gebündelt. Projektteams werden mit der Umsetzung beauftragt. Flankierend dazu eine Kommunikationskampagne.


Der Verlauf der Expedition:

Nach dem "Go" der Geschäftsführung zur Expedition wird ein Mission Team gegründet. Interdisziplinär und hierarchieübergreifend besetzt. Mit umfassenden Befugnissen ausgestattet. Sie werden die Entscheider beim Gesamtablauf der Expedition sein. Sie stellen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung. Sie entscheiden in kontroversen Situationen. Sie haben das letzte Wort. Und sie leiten von Beginn an die Vorbereitungen für die Expedition.

Zunächst einmal leisten sie Basisarbeit. Sie klären die Ausgangslage. Was ist tatsächlich los im Unternehmen? Stimmen die Hypothesen der Geschäftsführung? Eine Studie zur Kundenzufriedenheit wird in Auftrag gegeben. Eine Bestandsaufnahme: Wie gestaltet das Unternehmen, wie gestalten die Mitarbeiter die Beziehung zum Kunden? Und wie nimmt der Kunde diese Beziehungsgestaltung wahr?

Die Ergebnisse dieser Kundenbefragung werden zugespitzt auf die Fragestellung: Welche Ressourcen haben wir innerhalb der Organisation, um uns hier zu verbessern? Jetzt wird es konkret. Es werden 50 Teilnehmer für die „Expedition Kundenorientierung“ gesucht. Alle Mitarbeiter des Unternehmens haben die Möglichkeit sich für die Teilnahme an der Expedition zu bewerben. Der Reiz dieser Expedition für die Mitarbeiter ist: Als Teilnehmer werden sie in besonderer Weise ausgerüstet und fit gemacht für die Zukunftsaufgaben des Unternehmens.

Das Mission Team trifft die endgültige Auswahl über die Zusammensetzung des Expeditions-Teams. Es sind Mitarbeiter, die quer durch die Organisation, am meisten Motivation haben, den meisten Biss für diese Aufgabe mitbringen. Es sind Mitarbeiter, die sich als Multiplikatoren eignen.

Auf einem Wochenend-Trainings-Camp werden die Teilnehmer auf die Mission vorbereitet und eingeschworen. Hier wird ihnen der Geist der Expedition eingehaucht. Hier erhalten sie den nötigen Background um auf die Reise gehen zu können. Sie erhalten umfassende Briefings zur Reiseroute. Zu den einzelnen Etappen und deren Bedeutung. Eine Survival-Ausrüstung wird ausgegeben. Ebenso Instrumente zur Navigation. Für die Dokumentation und die Sicherung der eigenen Erlebnisse und Erfahrungen erhalten die Teilnehmer vorstrukturierte Logbücher.

Das Mission Team gibt den Expeditions-Teilnehmern einen klaren Auftrag: Findet heraus, was unsere grössten Schwierigkeiten auf dem Weg zu unseren Kunden sind! Und: Welche Lösungen gibt es für diese Schwierigkeiten?

Die Expedition wird während des gesamten Verlaufs für den Rest der Mitarbeiter kommunikativ begleitet. Eine eigene „Expeditions-Zeitschrift“ berichtet von den einzelnen Etappen der Expedition und von den Lern-Erfahrungen der Teilnehmer. Weiterhin haben die Mitarbeiter die Möglichkeit auf einer Reihe von spannenden Qualifizierungs-veranstaltungen sozusagen eine „Expedition light“ zu erleben.

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