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Gegenwind Regatta

Unter besten Bedingungen Erfolge einzufahren, das ist keine Kunst. Sportlich wird es erst, wenn es richtig Wind von vorn gibt. Gegenwind und mannshohe Wellen. Auf welche Erfahrungen können Führungskräfte bei derart widrigen Umständen zurückgreifen? Welcher Kurs ist dann der richtige?


Auch für den größten Flugzeugbauer gibt es gute Zeiten und schlechte Zeiten. Das Luftfahrtgeschäft ist zyklisch. Und die Zyklen verkürzen sich immer mehr. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das Topmanagement des Flugzeugbauers Airbus schon zu guten Zeiten damit, wie es in harten Zeiten zugehen könnte.

Schauplatz: Ein Yachthafen im Frühsommer. Das Airbus Topmanagement hat sich versammelt, um Erfahrungen zu sammeln im Navigieren unter ungünstigen Bedingungen.

Den Startimpuls gibt einer der weltbesten Wetter-Taktiker. Ohne die Unterstützung solcher Wetterexperten lässt sich heute kein großes Offshore-Rennen mehr gewinnen. Wettertaktik heisst: Wie muss ich heute segeln, was muss ich heute beachten und antizipieren, um morgen optimale Bedingungen zu haben? Wie stelle ich mich auf Turbulenzen und Widrigkeiten ein? Wie kann ich sie unter Umständen sogar nutzen? Der Gegenwind-Experte sagt: Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste. Nur wer sich an die Tiefs dranhängt und den perfekten Mix aus direktem Weg und maximalem Speed schafft, kann siegen.

Die Herausforderung: Auf zwanzig Hochseeyachten erproben die Manager anschliessend das Gehörte. Und sie merken im Rahmen dieser Gegenwind-Regatta: Man kann Gegenwind und Widrigkeiten sportlich nehmen. Es ist gut, vorbereitet zu sein. Es hilft, Muster erkennen zu können. Nicht zu verkrampfen. Nicht in den Stressmodus zu schalten. So kann Gegenwind durchaus Spaß machen.

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